Panorama von Burgplatz (Essen). Virtuelle Tour durch Burgplatz (Essen). Karte von Burgplatz (Essen)

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Beschreibung  panorama

Burgplatz (Essen)

POI: 51.455333, 7.014000
Der Burgplatz ist ein zentraler Platz im Essener Stadtkern. Hier liegt die Keimzelle der Stadt Essen, weshalb er als archäologisch wertvoll gilt und als Bodendenkmal eingetragen ist.
Geschichte
Frühgeschichte
Auf dem Gebiet des heutigen Burgplatzes, einst auch als Die Immunität bezeichnet, befand sich im Frühmittelalter eine umwehrte Hofanlage, von der im 9. Jahrhundert die Gründung des Stiftes Essen durch den sächsischen Adeligen Altfrid († 874) und späteren Bischof von Hildesheim (851–874) ausging. Sie ist bis heute nicht nachgewiesen. Die Hofanlage trug den Namen As[t]nidhi, von dem sich der spätere Name von Stift und Stadt Essen ableitet. Der Essener Wissenschaftler Ernst Kahrs (1876–1948), von 1910 bis 1948 Direktor des Ruhrlandmuseums, grub in den 1920er und noch einmal in den 1940er Jahren unter anderem am baulich oft veränderten Burgplatz. 1928 legte er umfangreiche Mauerreste frei, darunter eine in Nord-Süd-Richtung verlaufende gemörtelte Bruchsteinmauer mit angrenzendem Spitzgraben und Palisade, die sich im Süden in westliche Richtung fortsetzt. Diese Anlagen gehören trotz fehlender Datierungen in die Zeit deutlich vor der Errichtung der Essener Stadtmauer 1244. Sie bildeten vermutlich eine Umwehrung des Stiftsbezirks, von der sich die Bezeichnung als Burg ableitet. Vor Ende des Zweiten Weltkrieges grub Kahrs erneut am Burgplatz. 1943 entdeckte er dabei zwei Meter dicke Mauerreste eines abgebrannten aber vermutlich repräsentativen Bauwerks auf einer 18 mal 21 Meter großen Fläche vor dem Burggymnasium. Kahrs vermutete zunächst jedoch, dass er die Reste des im Jahre 946 abgebrannten Hofes des Stiftsgründers Altfrid gefunden hätte. Schriftliche Quellen belegen, dass in diesem Jahr erste Stiftsgebäude niedergebrannt waren. Die mächtigen Fundamente der Ausgrabung weisen jedoch auf etwas Größeres hin. Nach der heutigen Interpretation handelte es sich um einen Steinturm, der möglicherweise nach dem Jahr 1000 errichtet wurde, möglicherweise auch nicht fertiggestellt wurde und der Stadtarchäologie Rätsel aufgibt. Im Mittelalter wurde auf dem Areal des Burgplatzes ein zum Essener Münster gehöriger Friedhof eingerichtet. Belegt ist dazu, dass hier von 1522 bis 1817 eine Beinhauskapelle existierte.
19. bis 20. Jahrhundert
1830 verlegte man den bereits 1827 aufgelassenen, auf dem nördlichen Drittel des Burgplatzes befindlichen Friedhof auf den Friedhof am Kettwiger Tor, der südlich vor dem Tor der Essener Stadtmauer angelegt war. Dieser neue, heute nicht mehr existierende Friedhof befand sich aus heutiger Sicht südlich angrenzend an den Hauptbahnhof. Aus der nun freigewordenen Fläche am Burgplatz entstand 1834 eine Grünanlage mit Bäumen, die man den Hofgarten nannte. Das stellte die erste geordnete Gestaltung des Platzes als solchen dar. Die etwa 1738 bis 1742 erbaute Jesuitenresidenz auf der Südseite des Burgplatzes (heute Standort der Volkshochschule) galt im 18. Jahrhundert als einer der prachtvollsten Bauten der Stadt. Sie erhielt…   ... (Deutsch)
by Panoramio
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