Panorama von Aach (bei Trier). Virtuelle Tour durch Aach (bei Trier). Karte von Aach (bei Trier)

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Beschreibung  panorama

Aach (bei Trier)

POI: 49.783333, 6.583333
Aach ( Aussprache?/i) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an.
Geographische Lage
Die Gemeinde Aach liegt am Rande des Stadtgebiets von Trier, ca. sechs km nördlich der Stadtmitte und gehört geographisch zur Südeifel. Ortsteile sind der Hauptort Aach, die Ortschaften Hohensonne und Wehrborn sowie der östlich der Bundesstraße 51 gelegene Teil von Neuhaus. Der westliche Teil von Neuhaus gehört zur Ortsgemeinde Trierweiler. Aach hat mit seinen Ortsteilen insgesamt rund 1.100 Einwohner. Nachbargemeinden sind Newel, Ralingen und Trierweiler.
Geschichte
Auf eine frühe Besiedlung weisen bronzezeitliche und römische Funde hin. Erstmals erwähnt wurde Aach im Jahre 953 unter dem Namen Aquacuum. Obwohl das Dorf in der Nähe Triers lag, war es nicht Teil des Kurfürstentums Trier, sondern gehörte als reichsfreie Herrschaft dem Trierer Benediktinerinnenkloster St. Irminen, wovon heute noch ein barocker Stiftshof aus dem Jahr 1752 zeugt. Die Reichsfreiheit hatte zur Folge, dass sich hier im 16. Jahrhundert nach ihrer Vertreibung aus Trier viele Juden ansiedelten, wovon heute noch eine 1860 erbaute Synagoge und ein Judenfriedhof zeugen. Einige Aacher jüdischer Herkunft konnten nach der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten rechtzeitig emigrieren, aber 14 von ihnen wurden deportiert und ermordet, darunter das Kind Margot Levy, die 1937 in Aach geboren wurde. Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte der Ort zum französischen Kanton Pfalzel im Saardepartement und war Hauptort einer Mairie. Nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses wurde 1815 das Saardepartement fast vollständig dem Königreich Preußen zugesprochen. Unter preußischer Verwaltung wurde Aach 1816 Sitz einer Bürgermeisterei, zu der verwaltungsmäßig auch die Gemeinden Beßlich, Lorich, Newel und Olk gehörten, und wurde dem damals neu geschaffenen Landkreis Trier im gleichnamigen Regierungsbezirk zugeordnet. Diese gehörten von 1822 an bis 1945 zur preußischen Rheinprovinz. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Aach 1946 zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz. Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Aach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
Gemeinderat
Der Ortsgemeinderat in Aach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.
Ortsbürgermeister
Ralf Kierspel (CDU) war bis zum 1. Januar 2015 Ortsbürgermeister. Im Mai 2015 wurde Claudia Thielen vom Gemeinderat zur neuen Ortsbürgermeisterin gewählt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Aacher Zinnfiguren-Museum Die Pfarrkirche St. Hubertus Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Aach
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
In früheren Zeiten lebte Aach von der Landwirtschaft und der Steinindustrie…   ... (Deutsch)
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