Panorama von Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz. Virtuelle Tour durch Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz. Karte von Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz

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Beschreibung  panorama

Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz

POI: 50.937500, 6.958056
Das Unternehmen Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH wurde am 13. Juli 1709 als G.B.Farina in Köln gegründet und ist heute die älteste bestehende Eau-de-Cologne- und Parfüm-Fabrik der Welt. Ihr Zeichen ist eine rote Tulpe. Die Firmenbezeichnung wurde lange Zeit auch in französisch – „Jean Marie Farina vis-à-vis de la place Juliers depuis 1709“ – verwendet und oft als „Farina gegenüber“ abgekürzt. Farina war privilegierter Lieferant für viele Höfe in Europa. Die Parfümfabrik wird heute von den fünffachen Urenkeln des Gründers in der achten Generation fortgeführt. Stammsitz und Geburtshaus der Eau de Cologne ist das „Farina-Haus“. In dem Haus befindet sich das Kölner Duftmuseum.
Unternehmensgeschichte
Von den Ursprüngen bis zum Tod Johann Maria Farinas (I), 1709–1766
Anfänge
Die Familie Farina war seit Mitte des 15. Jahrhunderts in der kleinen italienischen Gemeinde Santa Maria Maggiore beheimatet. Die tiefe Verbundenheit mit dem von ihnen mitgegründeten Ort zeigt sich u. a. im Familiensiegel, das einen Adler und einen Mehlsack mit Ähren darstellt und noch heute den alten Wohnsitz der Familie in Santa Maria Maggiore ziert. Im Juni 1709 kommt Johann Baptist Farina (1683–1751) nach Köln, wo sein jüngerer Bruder Johann Maria Farina (1685–1766) bereits seit 1706 als Repräsentant seines Onkels in der großen Budengasse wohnt. Am 13. Juli 1709 gründet Johann Baptist Farina (ital. „Giovanni Battista Farina“) das Unternehmen G.B.Farina mit Wareneinkäufen und Beginn der Buchführung, welche fortlaufend ohne Unterbrechung bis heute fortgeführt wurde. Die ersten Journaleintragungen sind alles Einkäufe. Am 24. Juli 1709 qualifiziert sich Johann Baptist Farina als sogenannter „Außerstädtischer“ beim Rat der Stadt Köln, dieses sogenannte kleine Bürgerrecht war die Voraussetzung, um sich als Kaufmann in Köln selbstständig machen zu dürfen (Ratsprotokoll Nr.156 mit Erlegung von 20 Reichsthalern). Am 1. August 1709 mietete Johann Baptist Farina (II) mit Unterstützung seines Onkels, des Maastrichter Ratsherren und Kaufmanns, seines gleichnamigen jüngeren Bruders, Johann Maria Farina (ital.„Giovanni Maria Farina“), auf die Zeit von zwölf Jahren Räume „in der großen bottengassen und Goldschmidts orth“ (heute: Unter Goldschmied) in Köln. Der Verkauf beginnt erst nach Anmietung des Ladenlokals nach dem 1. August 1709. Das Unternehmen G.B.Farina wurde dann im Laufe des Jahres 1709 nach Aufnahme des Teilhabers und Schwagers Franz Balthasar Borgnis in „Farina & Compagnie“ umbenannt, das in den Jahren 1714 und 1716 durch den Hinzutritt seiner Brüder Johann Maria Farina (I) und Carl Hieronymus Farina in „Gebrüder Farina & Comp.“ umfirmiert wurde. Am 29. Juli 1711 erwirbt Johann Baptist Farina das Große Bürgerrecht (Bürgeraufnahmebuch C658). Er qualifizierte sich als Mitglied in der Gaffel Schwartzhauß. Da Farina ein zunftfreies Gewerbe ausübte war er nicht Mitglied einer Kölner Zunft. Die Farinas betrieben ein Geschäft mit sogenanntem „französischem…   ... (Deutsch)
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by Panoramio
Mr. PANORAMIO, Oliver, wie er leibt und lebt ;))
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