Panorama von Stadtmuseum Fembohaus. Virtuelle Tour durch Stadtmuseum Fembohaus. Karte von Stadtmuseum Fembohaus

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Beschreibung  panorama

Stadtmuseum Fembohaus

POI: 49.456528, 11.077389
Das Fembohaus, Nürnbergs einziges erhaltenes großes Kaufmannshaus der Spätrenaissance, ist heute das Stadtmuseum zur Geschichte Nürnbergs. 950 Jahre Stadtgeschichte werden anschaulich dargestellt. Es präsentiert in neuartiger Museumsatmosphäre mit ambitionierten Ausstellungen zu aktuellen Themen der Stadtgeschichte einen umfassenden Blick auf die Stadtgeschichte. Das Museum gehört zum Verbund der Museen der Stadt Nürnberg.
Geschichte
Das Fembohaus in der Sebalder Altstadt, Burgstraße 15, wurde in den Jahren 1591–1596, vermutlich nach Planung von Jakob Wolff dem Älteren, im Auftrag des niederländischen Kaufmanns Philipp van Oyrl errichtet. Oyrl, der 1592 das Bürgerrecht zugesprochen bekam, hatte das Anwesen 1590 erworben und ließ das bestehende Gebäude abbrechen. Das neue Haus wurde für Philipp van Oyrl und seine Nachfahren Familienstammsitz und Sitz der von ihm gegründeten Handelsfirma. Der Patrizier Christof Jakob Behaim, Sohn der Vordersten Losungers, heiratete 1668 Maria Sabina Pellerin und ließ als Würdenträger der Barockzeit das von seiner Frau in die Ehe eingebrachte Haus standesgemäß in glanzvoller Weise umbauen. Sie war die Urenkelin des Erbauers des Hauses, Philipp van Oyrl. Behaim ließ die große Barockdecke im 2. OG von dem italienischen Stuckator Carlo Moretti Brentano sowie im Tanzsaal im 3. OG Deckgemälde nach Motiven aus den Metamorphosen des Ovid von einem unbekannten Meister schaffen. Johann Michael Franz (1700–1761) und Johann Georg Ebersberger (1695–1760) erbten 1730 von Johann Christoph Homann (1703–1730) die Landkartendruckerei mit Verlag des Kartografen Johann Baptist Homann (1664–1724), seinerzeit die bedeutendste Landkartendruckerei Deutschlands. 1734 erwarben sie das repräsentative Haus in der Burgstraße 15 und betrieben dort das Unternehmen unter dem Namen Homännische Erben. Es folgten deren Erben Jakob Heinrich und Georg Christoph Franz, danach Georg Peter Monath und Friederike Albrecht. 1804/13 erwarb der spätere Namensgeber Georg Christoph Franz Fembo (1781–1848) beide Besitzanteile am Fembohaus und am Verlag, nachdem er schon 1805 die ehemals bedeutende Kunst- und Buchhandlung des Christoph Weigel übernommen hatte. Sein Sohn Christoph Melchior Fembo ließ die Homannische Landkarten-Verlagsbuchhandlung 1848 stilllegen. Nach dessen Tod 1876 wurde das Gebäude verkauft und die Sammlungen sowie die restlichen Bestände öffentlich versteigert. David Zwick, Tabakfabrikant zu Nürnberg, erwarb das Haus 1876. Die Stadt Nürnberg kaufte es 1928 und nutzte es teilweise als Dienstgebäude. Am Vordergebäude waren die Kriegsschäden gering, am Zwischengebäude mittelschwer, das Rückgebäude musste abgetragen werden. 1953 wurde das Fembohaus als Stadtmuseum eröffnet, 1958 konnte das wiederaufgebaute Rückgebäude seiner Bestimmung übergeben werden. Zwischen 1997 und 2000 erfolgte eine komplette Sanierung und Neukonzeption des Stadtmuseum Fembohaus. Das Bürgerhaus mit Vorderhaus, Flügel- und Rückgebäuden um den Innenhof ist die einzige repräsentative…   ... (Deutsch)
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