Panorama von Mariensäule (München). Virtuelle Tour durch Mariensäule (München). Karte von Mariensäule (München)

 [+]
Beschreibung  panorama

Mariensäule (München)

POI: 48.137224, 11.575507
Die Mariensäule auf dem Marienplatz in München ist ein Maria geweihtes Standbild auf einer Säule. Maria wird hier als Patrona Bavariae (Schutzfrau Bayerns) verehrt. Die Mariensäule ist in die Liste der Baudenkmäler Münchens aufgenommen.
Geschichte
Im Dreißigjährigen Krieg legte Kurfürst Maximilian I. das Gelübde ab, ein „gottgefälliges Werk“ errichten zu lassen, falls München und Landshut vom Krieg verschont blieben. Die Stadt München wurde allerdings im Krieg durch schwedische Truppen besetzt, und die Heerführung verlangte die Zerstörung – auch als Vergeltung für die Zerstörung Magdeburgs. Trotzdem entschied in dieser für München gefährlichen Situation der schwedische König Gustav II. Adolf gegen seine Heerführung. Nachdem so beide Städte im Krieg verschont wurden – man sprach vom Wunder von München –, ließ Maximilian 1638 die Mariensäule aus Adneter Marmor auf dem Münchner Marienplatz errichten. Auf sein Gelübde und auf die Verehrung Mariens als Schutzpatronin Bayerns weist die lateinische Inschrift hin: Dem allergütigsten großen Gott, der jungfräulichen Gottesgebärerin, der gnädigen Herrin und hochmögenden Schutzfrau Bayerns hat wegen Erhaltung der Heimat, der Städte, des Heeres, seiner selbst, seines Hauses und seiner Hoffnungen dieses bleibende Denkmal für die Nachkommen dankbar und demütig errichtet Maximilian, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Ober- und Niederbayern, des heiligen Römischen Reiches Erztruchseß und Kurfürst, unter ihren Dienern der letzte, im Jahr 1638. Die Mariensäule wurde am 7. November 1638, dem ersten Sonntag nach Allerheiligen, durch den Freisinger Bischof Veit Adam von Gepeckh eingeweiht. Dabei soll Kurfürst Maximilian das oft zitierte zeitgenössische neulateinische Fürbittgebet des Jesuitendichters Jakob Balde (1604–1668) gesprochen haben: „Rem regem regimen regionem religionem conserva Bavaris, Virgo Patrona, tuis!“ Deutsche Übersetzung: „Die Sach’ und den Herrn, die Ordnung, das Land und die Religion erhalte deinen Bayern, Jungfrau Maria!“ Zeitgleich entstand das Lied ‚Das Münchnerisch unser lieben Frawen Gesang‘, gedruckt 1637, Musik: Alter Münchener ‚Rueff‘, nach Johann Kuen, München 1637 (Gotteslob f. München u. Freising: Nr. 855) 1. V O himmlische Frau Königin, / der ganzen Welt ein’ Herrscherin! / A Maria, bitt für uns! V Du Herzogin von Bayern bist, / das Bayernland dein eigen ist. / A Maria, bitt für uns! 1.-3. A Darum liebreiche Mutter, / reich uns dein milde Hand, / halt deinen Mantel aus gespannt / und schütze unser Bayerland! 2. V Dich München gar im Herzen hat / dein Dom steht mitten in der Stadt. / A Maria, bitt für uns! V Er ist gebaut gar stark und fest / zu deiner Ehr aufs allerbest. / A Maria, bitt für uns! 3. V Auf hoher Säule ragt dein Bild, / du Schutzfrau Bayerns wundermild. / A Maria, bitt für uns! V Das liebe Kind auf deinem Arm / des ganzen Volkes sich erbarm! / A Maria, bitt für uns!
Beschreibung
Die Mariensäule ist von einer vergoldeten Marienstatue aus Bronze gekrönt, die vermutlich…   ... (Deutsch)
Andere Sprachen
Colonna della Madonna - Italiano -> Deutsch  
Columna de María - Español -> Deutsch  
玛利亚圆柱 - 简体中文 -> Deutsch  
by Panoramio
ALMANYA / MÜNiH - © Dogan
ALMANYA / MÜNiH - © Dogan
Adem Dogan
go place
Contest -------- December City hall Munich
Contest -------- December City hall Munich
R. Vollrath
go place
Weihnachtsstimmung am beleuchteten Rathaus ++ München Marienplatz ++ Christmas mood  at the Town Hall
Weihnachtsstimmung am beleuchteten Rathaus ++ München Marienplatz ++ Christmas mood at the Town Hall
LeoW
go place
GLOCKENSPIEL
GLOCKENSPIEL
exvagabondo(roberto)
go place
München Marienplatz in Blickrichtung Altes Rathaus / Spielzeugmuseum.
München Marienplatz in Blickrichtung Altes Rathaus / Spielzeugmuseum.
Reiner Vogeley
go place
Die goldene Lady
Die goldene Lady
k. -pictures
go place
München, Altes Rathaus
München, Altes Rathaus
det lindinger
go place