Panorama von Abbenrode (Cremlingen). Virtuelle Tour durch Abbenrode (Cremlingen). Karte von Abbenrode (Cremlingen)

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Beschreibung  panorama

Abbenrode (Cremlingen)

POI: 52.247778, 10.726111
Abbenrode ist eine Ortschaft in der Gemeinde Cremlingen am Elm im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel.
Geografie
Die Gemarkung liegt in einer Höhe von 92 bis 278 m ü. NHN am Nordwestfuß des Elm zwischen Braunschweig (14 km westlich von Abbenrode) und Königslutter (sechs Kilometer östlich). Die Ortslage liegt in einer Höhe von 136 bis 176 m ü. NHN an der Bundesstraße 1. Der Hauptort Cremlingen liegt etwa fünf Kilometer westlich und die Kreisstadt Wolfenbüttel 15 km südwestlich des Ortes. Die Gesamtfläche von Abbenrode beträgt 7,52 km² von denen etwa 4 km² landwirtschaftliche Nutzflächen sind.
Geschichte
Abbenrode wurde urkundlich erstmals 1086 genannt. Der Ortsname als -rode-Ort (1086: Abbenrothe, 1436 Abbenrode bi Destidde) deutet darauf hin, dass es sich um eine planmäßige Rodung handelt. Es ist wahrscheinlich, dass es sich um eine kirchliche Gründung des seit 804 bestehende Bistums Halberstadt handelt. Namensgebend könnte die Beteiligung eines Abtes, möglicherweise des Klosters Ilsenburg gewesen sein. Die Pfarrkirche Peter und Paul wurde vermutlich im 15. Jahrhundert von denen von Veltheim erbaut. Am 1. März 1974 wurde Abbenrode in die Gemeinde Cremlingen eingegliedert. Im August 2002 wurde der Ort seit 1982 zum sechsten Male Sieger im Kreiswettbewerb des Bundeswettbewerbs Unser Dorf soll schöner werden. 1993 war das Dorf im Bundeswettbewerb platziert. Besonders beeindruckende Gebäude sind die Dreiseithöfe rechts und links des Rodeweges und das private Museum des Hans Becker mit landwirtschaftlichen Geräten aus alter Zeit. Am 13. Dezember 2008 wurde im Dorfgemeinschaftshaus des Ortes vom Heimatpfleger eine 280-seitige Chronik des Dorfes offiziell vorgestellt.
Politik
Ortsrat
Der Ortsrat von Abbenrode umfasst fünf Sitze, von denen zwei von der CDU, einer von der SPD und zwei von den Grünen besetzt werden. (Stand 2016). Ortsbürgermeister ist seit 2011 Bernhard Brockmann (Grüne).
Wappen
Das Wappen Abbenrodes ist geteilt: es zeigt oben in blau einen halben, steigenden, goldenen Löwen, der in der Formgebung dem Löwen des Cremlinger Gemeindewappens angeglichen ist. Unten stehen vier Windmühlenflügel auf Gold. Mit der Farbstellung blau/gold wird auf die Zugehörigkeit zum ehemaligen Land Braunschweig verwiesen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Abbenrode gibt es eine 1775 erstmals erwähnte Windmühle, die nach dem Brand von 1779 erst im Jahre 1878 wieder aufgebaut wurde. Der letzte Müller war Erich Röhl († 1980), bei dem es sich vermutlich um den letzten Windmühlenmüller des Braunschweiger Landes handelte. Er hat bis ins hohe Alter Führungen für Windmühlenfreunde durchgeführt. Am 23. Mai 2011 wurde der Abschnitt „Zwischen Harz und Heide“ der Niedersächsischen Mühlenstraße offiziell an der Abbenroder Windmühle eröffnet.
Wirtschaft und Infrastruktur
In der Nähe von Abbenrode betreibt die Deutsche Telekom seit 1962 eine große Sendeanlage für Mittelwelle, mit drei gegen Erde isolierten selbststrahlenden Sendemasten…   ... (Deutsch)
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