Panorama von Schlacht am Veitsberg. Virtuelle Tour durch Schlacht am Veitsberg. Karte von Schlacht am Veitsberg

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Beschreibung  panorama

Schlacht am Veitsberg

POI: 50.089111, 14.424675
In der Schlacht am Veitsberg (Vítkov) am 14. Juli 1420 erlitten die katholischen Kreuzzügler die erste schwere Niederlage gegen die Hussiten unter der Führung von Jan Žižka. Der Veitsberg liegt am Rand der Stadt Prag (heute im Stadtgebiet), die Kämpfe wurden in einem Weinberg ausgetragen, den Kaiser Karl IV., der Vater des böhmischen Königs Sigismund hatte anlegen lassen.
Aufruf zum Kreuzzug
Spätestens ab dem 10. Februar 1420 kam König Sigismund nach mehreren geheimen Verhandlungen mit dem päpstlichen Nuntius und Vertretern des Breslauer Reichstages zu dem Entschluss, dass ein Kreuzzug gegen die Hussiten unumgänglich sei. Am 1. März proklamierte Papst Martin V. in Florenz auf Bitte Sigismunds mit der Bulle Omnium plasmatoris domini einen Kreuzzug gegen hussitische, wyclifsche und andere "Ketzer". Am 15. März befahl Sigismund in Breslau die Hinrichtung von Jan Krasy, einem Hussiten und Anführer des Breslauer Aufstandes von 1418. Zwei Tage darauf verkündete der Nuntius und päpstliche Legat Ferdinand de Palacios (Ferdinand von Lucca) in Breslau feierlich die Hinrichtung.
Reaktionen auf die Proklamation des Kreuzzugs, erste Kämpfe
Diese Nachricht schlug in Prag wie ein Blitz ein. Auch die Utraquisten wussten nun, dass sie keinen Kompromiss mit Sigismund erreichen würden und schlossen sich mit den Taboriten zur Verteidigung zusammen. Reiche deutsche und katholische Adelige zogen mit ihrem Vermögen auf umliegende Burgen um, ärmere Katholiken flohen. Gleichzeitig begannen die Hussiten, die Gräben zur Verteidigung der Prager Neustadt und von Vyšehrad zu vertiefen. Bei Sudoměř in Südböhmen kam es am 25. März zur ersten wirklichen Schacht der Hussitenkriege. 400 Taboriten unter Jan Zizka widerstanden einem Angriff von rund 2000 kaiserlich-katholischen Reitern. Die Schlacht bei Sudoměř begründete den Ruf der Unbesiegbarkeit Zizkas und gab den Anlass zur Entwicklung der Taktik der Wagenburg. Die katholische Armee sammelte sich bei Schweidnitz in Schlesien. Am 4. April vernichteten taboritische Truppen bei Mlada Vozica katholische Truppen. Am 7. April eroberten Taboriten unter Nikolaus von Hus Sedlice, anschließend Písek, die Burg Rabi bei Schüttenhofen, Strakonitz und Prachatitz. Grund der Belagerung und Erstürmung der Burg Rabi war die Unterstützung, die Jan von Ryzmburk König Sigismund leistete. Rabi wurde geplündert, und Žižka ließ sieben Mönche, die sich auf der Burg versteckt hatten, auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Auch die Klöster Mühlhausen, Nepomuk und Goldenkron werden von Taboriten zerstört. Um dieselbe Zeit, Anfang April, übernahmen die Kalixtiner in Prag die Macht. Die Ankunft ihres Befehlshabers Vinzenz von Wartenbergs in Prag, der am 17. April 1420 durch eine List den Hradschin einnahm und den katholischen Prälaten und Flüchtlinge verjagte, verstärkte den Widerstandswillen der Hussiten weiter. Am 13. Mai wurde das Benediktinerkloster Postelberg mit seiner Bibliothek niedergebrannt.
Ende April/Mai 1420: Das Kreuzzugsheer in Böhmen…
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