Panorama von Babice u Lesonic. Virtuelle Tour durch Babice u Lesonic. Karte von Babice u Lesonic

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Beschreibung  panorama

Babice u Lesonic

POI: 49.070390, 15.044000
Babice (deutsch Babitz) ist eine Gemeinde mit 211 Einwohnern (2005) in Tschechien. Sie liegt neun Kilometer nordwestlich von Moravské Budějovice in der Böhmisch-Mährischen Höhe und gehört zum Okres Třebíč. Die Katasterfläche beträgt 957 ha.
Geographie
Babice befindet sich in 545 m ü.M. in einer Hügellandschaft am rechten Abhang über der Quellmulde des Šebkovický potok. Östlich erhebt sich der Tašky (582 m), südöstlich der Brdo (580 m) und im Nordwesten der Kozí vrch (574 m). Südlich des Dorfes liegt die Wüstung Martinice. Nachbarorte sind Bolíkovice im Norden, Loukovice im Nordosten, Šebkovice im Osten, Nové Dvory und Horní Lažany im Süden, Lesonice im Südwesten sowie Cidlina im Westen
Geschichte
Babice wurde 1349 erstmals urkundlich als Pabicz erwähnt. Besitzer war zu dieser Zeit Vilém z Babic, der den Kreuzherren mit dem Roten Stern die Hälfte der Dörfer Babice, Martinice, Loukovice und einen Teil von Vesce sowie das halbe Kirchpatronat überließ. Nach dieser Stiftung nahm er seinen Sitz auf Bolíkovice und nannte sich Vilém z Bolíkovic. 1387 verkaufte er seine Herrschaft an Jaroslav von Sternberg und 1437 erwarben sie die z Bolíkovic zurück, die sich dann wieder z Babic nannten. 1495 erfolgte der Verkauf an die Herren z Bačkovic und ab 1610 wurden die Hrubčický z Čechtína Besitzer, die die Herrschaft Babice an Lesonice anschlossen. 1614 vernichtete ein Großbrand das gesamte Dorf einschließlich Kirche und Pfarrhaus. Nach dem Brand wurde der Ort wieder aufgebaut und auch die Kirche entstand neu. Doch schon wenig später wurde der Ort während des Dreißigjährigen Krieges erneut zerstört und um 1640 wurde die Kirche wieder hergerichtet. Aus dem Jahre 1721 stammt die erste Nachricht über eine Dorfschule, die jedoch schon älter ist, da zu diesem Zeitpunkt der Lehrer im Alter von 79 Jahren verstarb. Aus dem Jahre 1771 ist eine große Missernte überliefert und durch die Gegend zogen Bettler, die die Cholera einschleppten. Die Seuche hielt ein ganzes Jahr an und im Kirchsprengel starben 150 Menschen anstelle der sonst üblichen 45 Todesfälle. Im Jahre 1775 brach wegen der großen Not in der gesamten Herrschaft Lesonice ein Bauernaufstand aus. Während der Napoleonischen Kriege zogen am 20. November 1805 französische Truppen unter Marschall Bernadotte durch Babice und Bolíkovice. Im selben Jahre entstand westlich des Dorfes am Wald Sýčka die Veronikakapelle, um die sich Sagen im Zusammenhang mit den Franzosen ranken. Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaft wurde Babice, das zuletzt der Herrschaft Sádek untertänig war, 1850 Teil des politischen Bezirkes Znaim. Zu dieser Zeit bildeten Babice, Bolíkovice, Lesonice und Cidlina eine Gemeinde. 1867 wurde Lesonice eigenständig, 1875 Cidlina und schließlich 1919 auch Bolíkovice. Seit 1896 war das Dorf der neu eingerichteten Bezirkshauptmannschaft Mährisch Budwitz zugewiesen. 1960 erfolgte die Eingemeindung von Bolíkovice und im Jahre 1985 verlor Babice seine Selbstständigkeit und wurde Teil von Lesonice…   ... (Deutsch)
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