Panorama von Albrechtice u Lanškrouna. Virtuelle Tour durch Albrechtice u Lanškrouna. Karte von Albrechtice u Lanškrouna

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Beschreibung  panorama

Albrechtice u Lanškrouna

POI: 49.927500, 16.644444
Albrechtice (deutsch Olbersdorf, früher auch Olbschtoff, Buttapilz und 1304 Albrechtsdorf) ist eine Gemeinde an der Moravská Sázava im Pardubický kraj (Tschechien) nordöstlich der Stadt Lanškroun. Im Ort leben im Jahre 2006 497 Einwohner, angesiedelt sind 80 Unternehmen. Albrechtice gehört zum Schönhengstgau.
Geschichte
Nach einem königlichen Bulletin übergab Wenzel II. am 23. Oktober 1285 dem Witigonen Zawisch von Falkenstein und seinem Sohn Jan/Ješek die Stadt Lanškroun (Landiscrona) und alle Gemeinden, die dazugehörten. Sie setzen vermutlich einen Lokator („Besiedlungsagenten“) namens „Albrecht“ ein, der von diesen einen Platz zur Aussetzung eines Ortes erwarb (Albrechtsdorf = das Dorf des Albrecht). Nachdem Zawisch von Falkenstein 1290 wegen Hochverrat hingerichtet wurden, fielen dessen Besitzungen an die Krone Böhmen. Mit einer Urkunde vom 21. Mai 1304, in dem Albrechtice erstmals schriftlich erwähnt wird, schenkte Wenzel II. die Ländereien dann dem Zisterzienserkloster Königsaal (Zbraslav). Von 1358 bis 1421 gelangte das Bistum Litomyšl in den Besitz der Herrschaft Landskron-Landsberg und damit auch in den Besitz von Albrechtsdorf. Von ungefähr 1418 bis zirka 1433 ging das Bistum Litomyšl in den Hussitenkriegen unter. Die Herrschaft von Albrechtsdorf fiel in dieser Zeit an die Hussiten bzw. an die Taboriten. 1433 gehörte das Dorf den Herren Kostka von Postupice und ab 1507 durch Heirat dem Geschlecht derer von Pernstein. Um 1622 wurde Albrechtsdorf an die Herren von Liechtenstein verkauft (Herrschaft bis ca. 1789). Zwischen 1618 und 1648 wurde Albrechtsdorf geplündert und war kurz davor, aufgegeben zu werden (Wüstung). Seit 1673 war Lorenz Meixner im Besitz des Albrechtsdorfer Erbgerichts. Sein Geschlecht lebte hier bis 1945.
Politik
Bürgermeister von 1850 bis 1945
1850–1861: Vinzenz Maixner (* 1812) 1861–1867: Johann Tomsche 1867–1870: Johann Schwab 1870–1873: Josef Peschl 1873–1876: Leopold Pelzl 1876–1882: Vinzenz Maixner (* 1850) 1882–1894: Vinzenz Janisch 1894–1907: Johann Müller 1907–1910: Anton Schwab 1910–1919: Adolf Peschl 1919–1924: Rudolf Freudl (* 14. Juli 1871; † 1942) 1924–1927: Franz Marek 1927–1938: Adolf Peschl 1938-194x: Wilhelm Maixner 194x-1945: Josef Kratschmer
Bevölkerungsentwicklung
1843: 841 Einwohner in 117 Häusern 1850: 929 Einwohner in 121 Häusern 1869: 780 Einwohner in 126 Häusern 1880: 868 Einwohner in 130 Häusern 1890: 926 Einwohner in 133 Häusern 1900: 816 Einwohner in 134 Häusern 1910: 825 Einwohner in 137 Häusern 1921: 768 Einwohner in 141 Häusern 1930: 700 Einwohner in 140 Häusern 1939: 647 Einwohner 2006: 497 Einwohner
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Eligius Freudl (1875–1951), Prof. Dr.-Ing., deutsch-österreichischer Pflanzenzuchtforscher
Sehenswürdigkeiten
Kirche der Hl. Anna, erbaut 1862–1864, die letzten Renovierungen fanden 1997 statt.
Weblinks
Bilder und Daten zu Olbersdorf
Einzelnachweise…
  ... (Deutsch)
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