Panorama von Albrechtice (Sušice). Virtuelle Tour durch Albrechtice (Sušice). Karte von Albrechtice (Sušice)

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Beschreibung  panorama

Albrechtice (Sušice)

POI: 49.202778, 13.566111
Albrechtice, 1924–1976: Albrechtice u Sušice (deutsch: Albrechtsried), ist ein Ortsteil der Stadt Sušice in Tschechien. Er liegt fünf Kilometer südöstlich von Sušice und gehört zum Okres Klatovy.
Geographie
Albrechtice befindet sich am Rande des Naturparks Kašperská vrchovina in den Šumavské podhůří (Böhmerwaldvorland). Das Dorf liegt am Oberlauf des Baches Podmokelský potok (Albrechtsbach). Im Norden erhebt sich der Kalovy (Kallowberg, 726 m), östlich der Chocholatý vrch (728 m) und der Operk (704 m), im Süden der Sedlo (Rittersattel, auch Steinberg, 902 m), westlich der Na Kameništi (743 m) sowie im Nordwesten der V Zálužském lese (745 m). Nachbarorte sind Kaholice, Dražných Chalupa, U Fínů, U Lip, Podmokly und Chocholice im Norden, Pod Hrází, Dražovice, Kadešice und U Bestlů im Nordosten, Rozsedly, V Chalupách, Napajedla, Hochův Mlýn, Hájovna und Strádal im Osten, Šimanov, Kakánov und Ostružno im Südosten, Klepačka, U Durmáků, Žlíbek und Nový Dvůr im Süden, Humpolec, Trnové Dvory und Bohdašice im Südwesten, Platoř, Milčice, Janovice, Nyklův Mlýn und Divišov im Westen sowie Vrabcov, Záluží und Rok im Nordwesten.
Geschichte
Archäologische Funde belegen eine frühzeitliche Besiedlung der Gegend. Auf dem Sedlo befand sich eine der ältesten Burgstätten in Böhmen, deren Anfänge bis in die Hallstattzeit um 600 v. Chr. zurückreichen und die im 10. Jahrhundert erlosch. Das Dorf entstand vermutlich im 12. Jahrhundert im Zuge der Binnenkolonisation als Grenzdorf am Rande des unbesiedelten Grenzwaldes. Die erste schriftliche Erwähnung von Albrechtice erfolgte im Jahre 1143, als Herzog Vladislav II. den Hof zusammen mit dem Dorf Schüttenhofen dem neu gegründeten Kloster Windberg stiftete. Dadurch gelangte der Ort zugleich in den Herrschaftsbereich des Herzogs Heinrich XIII. von Bayern. Die Windberger Prämonstratenser ließen neben dem Hof eine romanische Wehrkirche erbauen, die am 5. Jänner 1179 durch Vladislavs Sohn Adalbert (Albrecht) von Böhmen geweiht wurde. Um den Hof und die Kirche entstand in der Folgezeit ein Dorf, das nach Bischof Albrecht als Albrechtsridium bzw. Albrechtsried benannt wurde. Albrechtsried bildete danach ein Zentrum für die Kolonisation des Böhmerwaldes. Im Jahre 1257 besetzte Přemysl Otakar II. die Gegend um Schüttenhofen, die danach 1273 vertraglich wieder an das Königreich Böhmen abgetreten wurde. Im Jahre 1785 bestand das Gut Albrechtsried aus drei deutschsprachigen Dörfern: Albrechtsried bzw. Albrechticze mit 26 Nahrungen, Miltschitz (Milčice) mit 10 Nahrungen und Janowitz (Janovice) mit 15 Nahrungen sowie zwei Kottalenhöfen. Nach der 1803 erfolgten Säkularisation des Prämonstratenserstiftes Windberg wurde die Pfarrei Albrechtsried ab 1804 für längere Zeit von der Pfarrei Schüttenhofen verwaltet. Das Gut Albrechtsried fiel 1805 der k.k. Hofkammer zu. Zwei Jahre später erwarb der Unternehmer Jakob Veith das Gut aus einer öffentlichen Versteigerung. Am 18. Mai 1808 verkaufte Veith das Gut an den Budweiser Bürger Joseph…   ... (Deutsch)
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