Panorama von Andělka. Virtuelle Tour durch Andělka. Karte von Andělka

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Beschreibung  panorama

Andělka

POI: 51.001111, 14.986944
Andělka, bis 1946 Engelsdorf, ist ein Ortsteil der Gemeinde Višňová im Okres Liberec, Tschechien. Er liegt elf Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Frýdlant. Näher gelegen sind die Städte Ostritz in Deutschland und Zawidów in Polen, zu denen jedoch keine Straßenanbindung besteht. Im Süden, Westen und Norden ist das Dorf vom polnischen Staatsgebiet umschlossen.
Geographie
Andělka befindet sich zwischen den Tälern der Smědá (Wittig) und Lausitzer Neiße auf dem Königshainer Rücken im Isergebirgsvorland. Das Waldhufendorf erstreckt sich am Oberlauf des Baches Boreček bzw. Andělský potok. Östlich erhebt sich der Doupňák (Kapellenberg, 336 m), im Südosten Sedlákovy Lhoty (Jäkelberg, 313 m) sowie südwestlich der Větrný (Lohnberg, 385 m). Vier Kilometer nördlich liegt der Niedów-Stausee. In Andělka befindet sich ein Konfluenzpunkt. Nachbarorte sind Ręczyn und Kostrzyna im Norden, Skiba und Ves im Nordosten, Boleslav und V Poli im Osten, Filipovka und Loučná im Südosten, Saň und Wyszków im Süden, Działoszyn und Posada im Südwesten, Bratków und Lutogniewice im Westen sowie Krzewina und Leuba im Nordwesten.
Geschichte
Der Legende nach soll im Jahre 1250 ein Siedler namens Engilhart in der Talmulde des Engelsdorfer Baches in Bauerngut errichtet haben. Die erste urkundliche Erwähnung von Engilsdorf erfolgte 1340. Die älteste Nachricht über die Kirche St. Anna findet sich 1464 im Seidenberger Stadtbuch. Als Besitzer des Lehngutes Engelsdorf wechselten sich verschiedene Lausitzer Adlige ab. Zu ihnen gehörten ab 1454 Hans von Wiedebach und ab 1500 Heinrich von Schwanitz. 1530 tauschten die Herren von Schwanitz das Gut bei Wolf von Weigsdorf und seinen Brüdern Kaspar und Nickel von Reibersdorf gegen Niederweigsdorf ein. Am 27. Jänner 1551 verkauften die Herren von Weigsdorf das Gut an Friedrich von Döbschütz, er verpachtete es an Ferdinand von Metzerad auf Herwigsdorf. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts erwarb Katharina von Redern das Gut, sie verkaufte es 1603 für 6000 Taler an Adam von Schweinichen. Im Jahre 1610 erbten dessen Söhne Abraham, David, Adam und Georg sowie die Töchter Helene und Magdalene den Besitz. Seit 1651 gehörte das Gut Engelsdorf Hans Gregor von Schweinichen, der es 1670 für 2000 Gulden an Anton Pankraz von Gallas verkaufte. Dieser schlug das Gut seiner Herrschaft Friedland zu. Nachfolgende Grundherren waren ab 1674 Franz Ferdinand von Gallas, ab 1697 dessen Söhne Philipp Franz und Johann Wenzel. Da letzterer, wie auch sein zuvor verstorbener Bruder ohne männliche Nachkommen geblieben war, fiel sein bedeutsamer Besitz seinem Neffen Christian Philipp Freiherr von Clam mit der Maßgabe der Weiterführung von Namen und Wappen der Grafen Gallas zu, damit entstand das Geschlecht Clam-Gallas. Ab 1805 gehörte das Gut dessen Sohn Christian Christoph Clam-Gallas. Im Jahre 1832 bestand Engelsdorf aus 84 Häusern mit 552 deutschsprachigen Einwohnern. Unter dem obrigkeitlichen Patronat standen die der Pfarrei Wiese zugeteilte katholische Filialkirche…   ... (Deutsch)
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